geschrieben von Wolfgang Bivour
Am 06. August war es wieder einmal soweit; diesmal in Fahrradentfernung:
Nachdem sich 19 Wandersleute, darunter 4 Kinder, am Paarener Mühlenweg - wer kennt schon diesen Namen - westlich der A 10 am Startpunkt eingefunden hatten, führte der Weg zunächst zwischen Zucchini-, Salat- und Kräuterfelder hindurch und an einer aufgelassenen Apfelplantage entlang.
Erste Brombeeren und wilde Pflaumen wurden verkostet.
Unter den sich hier angesiedelten jungen Eichen erregten zahlreiche Pilze die Aufmerksamkeit.
Der tödlich giftige Grüne Knollenblätterpilz fand hier nach den ausgiebigen Regenfällen der letzten Wochen offenbar ideale Wachstumsbedingungen und konnte in unzähligen Exemplaren bestaunt werden. Auch die Merkmale des giftigen Karbol-Champignons wurden anhand der Funde erklärt.
Daneben zeigten sich aber auch essbare Pilze , die alsbald im Korb verschwanden.
Der Weg führte an kleinen Angelgewässern vorbei und über eine offene Grasfläche hinweg in einen mystischen Erlenbruch, der seine Besucher am Havelkanal unbeschadet entließ.
Zwischendurch gab es natürlich wieder einige Pilze, z. B. Kahle Kremplinge und Nelken-Schwindlinge, zu betrachten. Der Weg am Kanal war gesäumt von interessanten Blütenpflanzen und verschieden Pilzen. Hier stach vor allem der relativ seltene Kegelige Saftling mit seiner leuchtenden Farbe ins Auge. Zu den Pilzen im Korb gesellten sich essbare Körnchen-Röhrlinge.
Kräuterfee Andrea gab Tipps zu Verwendungsmöglichkeiten von Spitzwegerich. Durch ein kleines Waldgebiet am Rande von Paaren entlang, ging es zurück zum Ausgangspunkt.
Die am Wegesrand zahlreich wachsenden Hanfpflanzen lenkten zwar die Aufmerksamkeit auf sich, zur Produktion erregender Inhaltsstoffe sind diese allerdings nicht in der Lage.
Trotz erheblicher Verspätung gab es nur zufriedene Gesichter!
Wolfgang Bivour