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Zeitreise-Ausstellung jetzt in der Stadtbibliothek Potsdam

geschrieben von Renate Mohr und Susanna Krüger

 

 

Das Versorgungsamt „Militärstädtchen Nr. 1“ und der Abzug der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte über den Bahnhof Satzkorn

 

 

 

Unsere Ausstellung, die erstmals am 20. Juli 2024 auf dem Bahnhofsvorplatz zu sehen war, ist seit dem 21. Januar 2026 in der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam zu erleben. Auf Grund des anhaltenden Interesses hat die SLB den ursprünglich vorgesehenen Endtermin 27. Februar verschoben und die Ausstellung bis zum 15. März verlängert. Die reich bebilderten Ausstellungstafeln sowie Zeitzeugen-Videos präsentieren dort erneut anschaulich unsere Forschungsergebnisse. Zur Vernissage am 21. Januar kamen rund 50 interessierte Gäste. 

 

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Marion Mattekat, der Direktorin der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam. 

Foto: Gabriele KohtzeFoto: Gabriele KohtzeFoto: Gabriele Kohtze

In ihrem Grußwort zitierte sie August Bebel:
„Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten! – Angesichts gewisser beunruhigender gesellschaftlicher Entwicklungen gewinnt dieses Zitat wieder mehr an Bedeutung. Fakten und Geschichtswissen sind demokratiestärkend, davon bin ich überzeugt.“ In ihren Ausführungen würdigte Frau Mattekat zudem das Engagement der vielen ehrenamtlich tätigen Ortschronistinnen und Ortschronisten: „Es geht darum, die lokale Identität zu prägen, zu wahren – auch für kommende Generationen – und das Wissen zu sichern.“

 

Vor diesem Hintergrund haben wir die historischen Ereignisse in unserem Dorf recherchiert und präsentiert. Renate Mohr, Susanna Krüger und Frank Grunert – drei der fünf Satzkorner Ortschronisten – führten die Gäste in das Thema ein.

Foto: Susanna KrügerFoto: Susanna Krüger

 

Bereits seit Montag, dem 19. Januar, standen die Bauzäune mit den übergroßen Fotografien sowie die Stellwände mit zahlreichen informativen Tafeln in der Bibliothek und hinterließen einen beeindruckenden Eindruck. Bauzäune in einer Bibliothek? Das war wider Erwarten nicht ganz einfach, denn die Aufstellung musste eigens genehmigt werden. Zum Glück trafen wir auf hilfsbereite Menschen. Mit der Unterstützung des Baugeschäfts Guido Ney und des Ausstellungsmanagements der Stadtbibliothek Potsdam konnten wir alles so arrangieren, wie wir es uns vorgestellt hatten.

Foto: Susanna KrügerFoto: Susanna Krüger

 

Nach der Ausstellungseröffnung und dem offiziellen Glas Sekt entwickelten sich viele anregende Gespräche mit den Besuchern. Sie kamen u.a. aus Fahrland, Neu Fahrland, Dallgow, Spandau und natürlich aus Potsdam, stellten Fragen und zeigten großes Interesse. Auch unsere Heimatjahrbücher konnten wir erneut verkaufen. Während die Ausstellung irgendwann wieder abgebaut wird, bleibt die darin dokumentierte Geschichte in unseren Büchern dauerhaft für die Nachwelt erhalten.

 

Einen kleinen Videozusammenschnitt zu der Veranstaltung können Sie hier sehen.

 

Kontakt zu den Satzkorner Ortschronisten
E-Mail:

 

 

 

 

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Mo, 26. Januar 2026

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